November 21, 2007

1. Phantastische Zeiten Story-Award

Filed under: — by Harry Weissen @ 11:48

Wie ich letzte Woche erfahren habe, schaffte ich beim '1. Phantastische Zeiten Story-Award' mit meiner Kurzgeschichte 'Eldorado' den Siegerplatz. Nebst einem dicken Buchpaket erscheint die Story in der nächsten oder übernächsten Ausgabe eines der ältesten SF-Magazine Deutschlands: 'Andromeda Nachrichten' vom Science Fiction Club Deutschland. Ausserdem überlegt sich der Veranstalter des Wettbewerbes, aus den besten Geschichten ein Taschenbuch zu schustern ... das würde mir sehr gut gefallen.

Hier die Links für Interessierte:
http://www.phantastische-zeiten.de/
http://www.sfcd-online.de/

Gruss
Harry

November 21, 2007

Wahnsinn am Morgen

Filed under: — by Harry Weissen @ 11:33

im Handumdrehn
die Hand umdrehn
bis dass der Knochen bricht

aua




Was das mit Musik oder Skalpell zu tun hat, weiss ich nicht, macht aber auch nichts.

Harry

May 20, 2007

SKALPELL auf iTunes

Filed under: — by Harry Weissen @ 20:06

Nachdem unsere Debut-CD 'In Between' seit etwas über einem Jahr ausverkauft ist und nur noch als teures Sammelstück erhältlich sein dürfte, ist es unserem Label 'Deafborn' zu verdanken, dass der Tonträger seit kurzem über iTunes als Download erhältlich ist. Ob diese moderne Art des Musikverkaufs im Industrial-Bereich von Erfolg gekrönt ist oder nicht, werden wir wohl oder übel erst in einem halben Jahr sehen. Schliesslich sind gerade die Liebhaber dieser experimentellen musikalischen Gattung oft auch Sammler, die eine schöne Verpackung und ein Booklet zu schätzen wissen. Wie schon gesagt, wir werden sehen, was passiert.

May 14, 2007

'Sanatorium' - ein Geschenk an unsere Fans

Filed under: — by Harry Weissen @ 20:22


Bands, Musiker, Labels ... allen geht es ähnlich, sie versuchen Musikliebhaber in aller Welt zu erreichen und ihre Sachen an den Mann zu bringen. Doch der Lohn für all die Mühe bleibt meist aus. Die Gründe hierfür sind umfangreich und überall wird diskutiert, warum das wohl so ist. Ob es sich nun um eine Übersättigung des Marktes, um zuviel Konkurrenz, um zuviele kopierte CD's oder um mangelnde Qualität des Endproduktes handelt - wir von SKALPELL wissen es auch nicht. Wahrscheinlich ist es einfach ein bisschen von allem.

Letzten Endes haben alle diese Gründe ein wenig dazugeholfen, dass unser drittes, schon lange angekündigtes Industrial-Album noch immer nicht erschienen ist. Und wann es endlich soweit sein wird, kann ich an dieser Stelle nicht sagen, bzw. schreiben.

In den 12 Jahren unserer Bandgeschichte haben wir nebst all den Industrial-, Dark-Ambient und Noise-Songs auch immer wieder Songs geschrieben, die wohl am ehesten in die EBM-Schublade passen. Als kleines Zückerchen für die wartenden Fans haben wir ein komplettes Album (bestehend aus 10 Songs) zusammengestellt, das wir zum freien Download anbieten. Zu finden gibt es 'Sanatorium' (so der Titel des Albums) hier: http://www.last.fm/music/Skalpell/+albums

Bis demnächst ...
Harry

February 13, 2007

INDIA 2007

Filed under: — by henry @ 11:42

Ok, since this blog may have looked abandoned for the last 6 months or so, I thought about posting about my recent trip to india along with some pix.
needless to say it was a very nice trip even if not always easy. for instance travelling by train: it took me some time to figure out how to buy tickets and make a reservation for a specific train... and reading the timetables is a science in itself... but in the end its fun, because you basicly start from zero, like a child. and you absolutely have to learn how to be patient, because if you get upset everything starts to collapse around you and nothing will work out the way you want it.

the itinerary took me from fort cochin, ernakulam, then further south to varkala, to the backwaters in alleppey, then up to goa and finally a quick visit to mumbai (dig out a map if you want to know where all of these places are - basicly the trip was along the west coast from south to north)

food was absolutely amazing for the most part. very often i didn't even know what i was eating but it was tasty, and that's all what mattered :) the only problem i had was when i got sick for 2 days in goa with diarrhea and slight fever. first i was afraid it could be malaria, but then it suddenly went away... i still dont know what caused this.

the weather was optimal, temperatures from 25°C to around 30°C, not a single rainy or cloudy day! you only get that typical indian haze at times (the main reason for the great photographs).

by far the most magical part was a two day trip to the kerala backwaters on a houseboat. an absolutely amazing experience. the landscape, the people, the sounds, the smells, the wildlife, just about everything. there was something extremely magical in the air... it felt like floating through the garden of eden. its hard to describe though... it feels like visiting the very place where life started altogether.. something like that :) basicly the backwaters is a very complex system of natural fresh water canals that cut through very fertile ground with huge rice fields and mangrove forests. i took a couple of short films with my camera, too. if i get the chance i will upload them later.

varkala was also interesting. its a holy place for hindus with a 2000 year old temple and lots of pilgrims visiting the sea performing strange rituals. not only that, but the beach there is simply fantastic, too. some nice cliffs in the back where you can climb around and get a wonderful view of the sea.

goa was absolutely relaxing. basically beach life in a bamboo hut, thats where i did plenty of reading. also a lot of stranded hippies there :) very interesting blend of european (portuguese) and indian food, too. the typical goan fish curry is a delicious thing to try. i also did some dolphin spotting. each day huge numbers of dolphins came close to the beaches at palolem to get their breakfast fish around sunrise. i've never seen such big dolphins, they were huge, like 4-5 meters long! however, taking pictures was not an easy task because they were so quick in popping out of the water.. the pic shown below was basicly the only useful one...

mumbai was rather stressful, loud and dirty (smog). traffic was hell (as in all of india btw.) because everyone is honking away at full speed and the streets are governed by the law of nature, which also know as "survival of the fittest" (what basically means that the cars will run you over if you dont watch out as a pedestrian). however, some good markets there but not a very relaxing shopping experience as every merchant is trying very hard to convince you to buy his goods. anyway, i must say i was surprised at how well kept the city centre is, big and clean roads, nice architecture. you wouldn't think you're in india if it wasnt for the people. however, the slums in the suburban area must be absolute hell. i wasn't there cause i ran out of time but i could see the endless carpet of shantys covering the country from the air. i was told they have the highest malaria rate world wide there...

well.... i could go on and on... enjoy the pix:

February 13, 2007

Der S&BJ Tag

Filed under: — by henry @ 11:12
Alle Herren, wissen jetzt, worum es geht.

An jedem 14. Februar bekommen wir die Möglichkeit, unserer Liebsten zu zeigen, was sie uns bedeutet - mit Geschenken, Blumen, Einladungen zum Essen oder ins Theater oder Kino und vielen anderem Mumpitz, den Frauen als romantisch empfinden.

An jedem Valentinstag zermartern wir uns das Hirn, um dieses eine, spezielle, einzigartige Geschenk zu finden, das ihr zeigt, dass wir sie wirklich mehr lieben als all die anderen Frauen dort draußen.

Nun, meine Damen, ich verrate Euch ein kleines Geheimnis:
Uns Männern macht der Tag nicht soviel Spaß wie Euch.

Sicher, Euer Lächeln zu sehen, das ist unbezahlbar; aber eben dieses Lächeln ist das Ergebnis mehrerer Wochen voll Blut, Schweiß und Überlegungen.

Und noch ein Geheimnis: wir Männer fühlen uns ein wenig übergangen. Ja, übergangen, schließlich gibt es keinen speziellen Feiertag, der Euch die Möglichkeit gibt, dem einen Mann in Eurem Leben zu zeigen, wie viel er Euch bedeutet. Wir Männer sind entweder zu stolz oder zu beschämt, um es zuzugeben.

Aus diesem Grund wurde ein neuer Feiertag geschaffen.

Der 20. März ist ab sofort offiziell "Schnitzel-und-Blowjob-Tag".

Einfach, wirkungsvoll und selbsterklärend ist dieser neue Feiertag dazu da, damit Ihr Frauen Eurem Holden endlich zeigen könnt, wie sehr Ihr ihn liebt. Keine Karten, keine Blumen, keine tollen Nächte des Ausgehens; der Name dieses Feiertags erklärt Alles: nur ein Schnitzel (oder Steak)und ein Blowjob. Das ist Alles.

Und schlussendlich wird dieses neue Zwillingspärchen der Feiertage, Valentinstag und Schnitzel-und-Blowjob-Tag, ein neues Zeitalter der Liebe einläuten, da sich Männer überall auf der Welt umso stärker am 14. Februar bemühen werden, um sich selbst einen denkwürdigen 20. März zu sichern.

Ein Perpetuum Mobile der Liebe!

Die Kunde verbreitet sich langsam, aber so wie jede neue Idee braucht auch der S&BJT ein wenig Unterstützung, um überall bekannt und auch anerkannt zu werden. Bitte helft mit, und erzählt all Euren Freunden davon. Zusammen können wir es schaffen, dieser verrückten Welt Liebe und Frieden zu bringen.

Und Schnitzel und Blowjobs, klar.

May 4, 2006

Osterhases Odyssee - Teil 11

Filed under: — by Harry Weissen @ 18:27


"Drei Prünfungen? Was denn für drei Prüfungen?" So langsam wurde mir mulmig zumute und eine unsichtbare Schlinge schien meine Atemwege nach und nach abzuschnüren. Selbst der gesprächige und vielstimmige Dschungel um uns war merklich stiller geworden.
"Prüfung EINS!", deklamierte Dolly laut und lief weiter im Kreis herum. "Du musst den Tunnel des schrecklichen Hannibal durchschreiten, sämtlichen Gefahren des Dschungels trotzen und in der Ebene des Gnäg dem Monster begegnen." Das Schaf hielt vor mir und starrte auf mich herab. Seine Bewaffnung an der Seite schwankte mit jedem Atemzug langsam auf- und abwärts. "Prüfung ZWEI! Du musst auf der Insel Zwei dem alten Lord Siegfried und seinem dreckigen Dutzend begegnen, denn er weiss vielleicht, wie man nach Drei rüberkommt." Dolly nahm ihren Lauf wieder auf, und alles, was man hörte, war das weiche Auftreffen ihrer Hufe am torfigen Boden. "Und zu guter letzt Prüfung DREI! Du musst die Meerenge zwischen Zwei und Drei durchschwimmen, das Orakel finden, das drüben lebt, und ihm klar machen, dass du Hilfe brauchst."
"Eigentlich sind das ja mehr als drei Prüfungen", wandte ich ein, ohne dass ich genauer hätte sagen können, wie viele es nun wirklich waren.
"Jetzt sei mal nicht spitzfindig."
Ich zögerte und liess das Gesagte noch einmal Revue passieren, während das Leben im Dschungel wieder hörbar lauter wurde und seinen Lauf von fressen und gefressen werden aufnahm. "Und du bist sicher, dass das Orakel mir helfen kann?"
"Natürlich nicht."
"Und trotzdem soll ich das alles auf mich nehmen?"
"Natürlich."
Ich seufzte. "Wann müssen wir denn los?"
"Jetzt sofort. Wenn du Glück hast, schläft der schreckliche Hannibal und du kannst die Höhle unbescholten durchqueren. Und bevor du fragst ... was du recht oft tust ... erkläre ich dir, mit wem du es zu tun hast. Hannibal ist ein singender, blauer Pilz, dessen Stimmorgan schon manchen in den Wahnsinn getrieben hat."

(Fortsetzung folgt ...)

April 30, 2006

Osterhases Odyssee - Teil 10

Filed under: — by Harry Weissen @ 11:48


Eine Weile schwiegen wir uns an - Dolly, die erwartungsvoll blinzelte, und ich, der ich nicht wusste, ob ich aussprechen würde können. Schliesslich hielt ich die Stille zwischen uns nicht mehr aus. "Also mal der Reihe nach. Wo zur Hölle sind wir hier eigentlich gelandet?"
"Auf Eins. Ausserdem gibt es noch Zwei und Drei. Die kommen gleich nordwestlich. Ich habe es trotz der Haifische, Oktopussies und Strunzbarsche gewagt, bis zur zweiten Insel - eigentlich ein kleines, niedliches Inselgrüppchen voller blauer Lagunen und wunderschönen Blümchen - zu schwimmen. Vom höchsten Berg dort drüben, den ich Hoher Berg nenne, sieht man bis zu Drei. Aber das Wasser zwischen Zwei und Drei brodelt wie ein giftiger Hexenkessel. Irgendetwas Furchtbares schwimmt da drin rum und ich habe nicht gewagt, auch nur einen Huf hineinzusetzen."
Für einen kurzen Augenblick schwoll der Lärm aus dem Dschungel an, ein grässliches Fauchen und Brüllen bahnte sich einen Weg an mein Gehör und löste eine wahre Bilderflut von möglichen Gefahren, absurden Kreaturen und schmerzhaften Arten zu sterben in mir aus. Als der Aufruhr eine Minute später wieder vorbei war, fuhr ich zögernd fort: "Gibt es einen Flughafen oder eine andere Möglichkeit von hier wegzukommen?" Ich blickte auf den noch immer ohnmächtigen, vom Himmel gefallenen Ikarus und seufzte. "Wird er bald wieder fliegen können?"
"Nein."
"Nein?"
"Nein. Ich bezweifle ernsthaft, dass er jemals wieder die Welt von oben sehen wird." Dolly erhob sich und begann mich gemächlich zu umkreisen. "Der ist hinüber - aus mit Fliegen. Nada. Sense. Das Licht gelöscht. Irgendwie erinnert er mich an den fetten Dodo ... aber ich schweife ab."
"Was kann ich nur tun, um von hier wegzukommen?"
Als Dolly antwortete, hörte es sich an, als würde sie das Gesagte nur unwillig und unter Vorbehalten von sich geben. "Du kannst dich den drei Prüfungen stellen."

(Fortsetzung folgt ...)

April 26, 2006

Osterhases Odyssee - Teil 9

Filed under: — by Harry Weissen @ 12:04


"Hallo", sagte das Schaf und unterzog mich einer eingehenden Betrachtung. Zufrieden nickte es nach einer Weile und liess sich auf sein Hinterteil nieder, was äusserst katzenhaft wirkte und melancholische Erinnerungen an Serge und das sichere - wenn auch befristete - Dasein in der durchsichtigen Plastiktüte weckte.
"Ähm, wer bist du?", fragte ich und lauschte all den fremdartigen Geräuschen, die aus dem Dschungel auf diese kleine Lichtung drangen. Vögel, die mit hunderttausend verschiedenen Stimmen sangen - Affen, die zeugungssüchtig kreischten - mir unbekannte Tiere, die markerschütternd und wild brüllten - Schlangen und Insekten, die zischten und mit ihren Chitinkörpern knirschten und knackten.
"Ich bin Dolly."
"Und was machst du hier?"
"Ich führe seit Jahren einen verbitterten Zweifronten-Krieg mit dem Monster. Es lebt auf der anderen Seite dieser Insel. Weiter als bis zur Grenze, die ich mit Schildern markiert habe, solltest du auf keinen Fall gehen. Ausser wenn du irgendwie nicht richtig im Kopf bist. Das glaube ich aber nicht, und überhaupt, irgendwie bist du ganz niedlich. Ich sag so was nur selten, aber bei dir stimmts."
"Ich-"
"Ausserdem", unterbrach mich Dolly, "darfst du nicht allem glauben, was hier sprechen kann ... Tiere, Steine, Pflanzen und andere Dinge, deren Namen ich nicht kenne. Manche Wesen lügen wie gedruckt und fressen dich nach einer Weile auf. Wenn ihr hier bei mir bleibt, sollte euch aber nichts geschehen." Das Schaf machte eine bedeutungsschwangere Pause in der es mich anblinzelte.
"Ich-"
"Was ich nicht verstehe, ist die Sache eurer Herkunft. Ich bin gar nicht neugierig, aber trotzdem muss ich den Grund eures Hierseins in den Akten festhalten."
"Ich-"
"Das hat aber noch Zeit. Wenn dein Kumpel wieder auf den Beinen ist, können wir die Sache noch klären. Wo wir gerade bei klären sind ... nur zur Erklärung. Du hast enormes Glück gehabt. In deiner zarten Schokoladenhaut haben sich durch den Sturz schlimme Risse aufgetan, aber ich konnte sie mit einem Stück glühender Kohle schmelzen und wieder schliessen. Wenn ihr nicht in den Fischernetzen, die ich zwischen den Bäumen zum trocknen aufgehängt habe, gelandet wärt ... na ja ... dann würdet ihr süssen Kerle jetzt nicht mehr unter den Lebenden weilen. Das ist dir doch klar? Oder etwa nicht?"
"Ich mö-"
"Tja", seufzte Dolly mit einem zufriedenen Ausdruck im Gesicht. "Willkommen."

(Fortsetzung folgt ...)

April 24, 2006

Osterhases Odyssee - Teil 8

Filed under: — by Harry Weissen @ 11:28


Ikarus' Federn wirbelten um uns herum und ich fühlte mich, als ob ich in die Fänge eines tosenden Schneesturmes mit dem Herzen eines Molochs geraten war. Ich klammerte mich an den Hals des Vogels und kämpfte gegen Übelkeit an, verlor mehrmals fast den Halt und schickte gleichzeitig ein stilles Stossgebet irgendwohin, wo vielleicht gerade jemand auf das Jammern eines kleinen, harmlosen Schokoladehasen hörte und Erbarmen zeigte.
Aber wie das nun mal so ist, hörte niemand zu. Wir stürzten weiter in die Tiefe, während die Stukas noch immer knatternd und leidenschaftlich auf uns schossen und uns wie lästige Fliegen umkreisten. Oben wurde zu unten, links zu rechts. Alles drehte sich. Der Druck in meinen Ohren nahm zu, ein ozeanisches Plätschern wurde lauter und ich ahnte die immensen Wassermassen mehr, als dass ich sie wirklich fühlte.
"SCHEISSE! WIR STERBEN!", krächzte Ikarus mit letzter ihm verbliebenen Kraft. Dann erschlaffte sein Körper.
"He! Streng dich an!", schrie ich panisch und zog an seinem Hals, was zu nichts führte. Haltlos schlenkerte dieser nach allen Seiten. "Was ist los mit dir?" Keine Reaktion. "He, lass mich nicht alleine. Ikarus!"
Wir wirbelten ein weiteres mal unkontrolliert um mehrere Achsen und aus dem Augenwinkel nahm ich einen dunkelgrünen Flecken wahr, der rasend schnell näher kam. Und als mir dämmerte, was das war, brachen wir schon durch die Baumkronen einer dicht bewachsenen tropischen Insel.


Kapitel 2

Ich weiss nicht, wie lange ich ohne Besinnung war. Doch als ich zu mir kam, stellte ich fest, dass ich unter einem dichten Blätterdach auf einer rauh gewobenen Decke lag. Ächzend setzte ich mich auf und sah mich eine Weile verwirrt um. Ein paar Meter neben mir lag Ikarus mit eingebundenen Flügeln und sah irgendwie tot aus. Zudem war sein langer Hals geschient und ich fragte mich, ob der arme Kerl jemals wieder würde fliegen können.
Dann vernahm ich ein leises Rascheln, das von rechts kam. Ich wandte mich um und erstarrte zur Salzsäure, denn was da näherkam, war ein schwer bewaffnetes Schaf.

(Fortsetzung folgt ...)

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